Ren Dhark
     
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Leserbriefe
Frühjahr 2008

Allen Leserbrieffreunden ist Hildegard Heinrich (HildeHeinrich@web.de) gut bekannt. Sie schickt uns ein Lob über die neuen Bücher:

Ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, will aber die Autoren wirklich sehr loben. Das Geheime Imperium läßt viele Geheimnisse erwarten. Die geheimen Herrscher stehen meiner Meinung nach, was Alter und Entwicklung anbelangt, noch über den Worgun. Bald könnte man sie mit den Meistern der Insel (Perry Rhodan) vergleichen. Auch die waren im Zentrum ihrer Galaxis zu finden. Sollten sich da evtl. Parallelen einschleichen? Auch die Trennung zwischen Ren Dhark und Dan Riker erinnert an die Trennung von Perry Rhodan und Atlan.
Ich habe gerade gelesen, daß der erste Ren Dhark-Roman 1966 auf den Markt kam. Da war ich acht Jahre alt, und ab zwölf Jahren begeisterte Science Fiction-Leserin. Ren Dhark-Romane lernte ich damals in Italien im Urlaub kennen, da konnte man immer zehn Romane in einem Kunststoffbeutel kaufen. Natürlich nie geordnet. So kaufte ich mir im Laufe der Jahre alle 98 Romane zusammen. Ich habe die ganze Serie komplett!
Als Ren Dhark dann in Buchform herauskam, fehlten mir doch einige Details, welche ich noch aus den Romanen her kannte, die aber der notwendigen Kürzung zum Opfer fielen. Ich denke nur an den ersten bombenlegenden Mutanten auf Hope, welcher teleportieren konnte. Mutanten wurden in der Romanserie außen vor gelassen, um keinen Vergleich mit Perry Rhodan aufkommen zu lassen (nehme ich mal an), nachdem ja Kurt Brandt Autor beider Serien war.
Der neue Band soll »Crekker« heißen. Berichtigen Sie mich, aber meines Wissens nach waren Crekker in der Romanvorlage parapsychisch begabte Tel, welche vom Volk diskriminiert bzw. verfolgt wurden. Sollte sich da ein großer Handlungsbogen abzeichnen? Sind die geheimen Herrscher evtl. die Vorfahren der Tel?
Die POINT OF wurde damals beim Jungfernflug und während der ersten Reisen in einem bestimmten Raumsektor immer von unbekannten Raumern angegriffen, was aber mit der Zeit eingestellt wurde. Hatten da evtl. auch die geheimen Herrscher ihre Hand im Spiel?
Gerade lese ich »Der ewige Krieg«. Eine Figur darin heißt Steven Trainor – hatten der Beschreibung nach die Autoren evtl. den Schauspieler Steven Segal vor Augen?
Auch bin ich gespannt, was sich die Autoren noch über die grünen Kristalle im Erdinnern ausdenken werden. Sie wurden von einer höheren Zivilisation auf der Erde vor sehr langer Zeit installiert. Ich freue mich also über die neuen Bücher, sie entsprechen dem Urstil der Romanserie. Noch viel Erfolg und gute Ideen!
Liebe Grüße
Hilde Heinrich (Uraltfan)


Liebe Hilde,
als Jahrgang 1958 sind Sie keineswegs uralt, sondern verglichen mit dem Unterzeichner dieser Zeilen glatt ein junger Hüpfer.
Daß ich hier definitiv nichts über das Geheime Imperium verraten werde, haben Sie sicher schon geahnt. Ich darf Ihnen allerdings versichern, daß dessen Geheimnis völlig verblüffend und trotzdem Dhark-typisch ist - also nicht einmal ansatzweise etwas mit den MDI zu tun hat.
Daß sich unsere Autoren manchmal an realen Figuren orientieren, ist bekannt. Das macht die Beschreibung von Personen einfacher und gleichzeitig lebendiger.

Frank Schöttke (Frank.Schoettke.Sued-Wester@t-online.de) ist ein Neuleser und meldet sich erstmals mit einer Zuschrift:

Hallo HJB-Team!
Ich bin 41 Jahre alt, und mein größtes Hobby ist Lesen. Ich habe eine Büchersammlung von genau 1497 Exemplaren. Von Horror, Thriller, Fantasy, Krimis und Science Fiction ist alles dabei. Der Schwerpunkt liegt aber bei der Science Fiction. Da habe ich so ziemlich alles gelesen, was es so gibt.
Seit ca. 25 Jahren bin ich Perry Rhodan-Fan, und habe die Serie als meine persönliche Referenz in der Science Fiction gesehen. Beim Stöbern im Internet bin ich natürlich ab und zu auch auf Ren Dhark gestoßen. Hörte sich interessant an, aber was kann die Serie mir schon bieten, was Perry Rhodan nicht schon hat... dachte ich immer.
Dann habe ich mir doch Anfang Dezember 2006 den ersten Band „Sternendschungel Galaxis“ des Classic-Zyklus gekauft.
Und... ?
Ich mache es kurz! Jetzt, knapp ein Jahr später, bin ich fast auf dem aktuellen Stand. Ich habe bis auf die eigenständige Ren Dhark-Serie Sternendschungel Galaxis alle Zyklen und Sonderbände gelesen. Die 21 Hefte liegen aber schon auf Vorrat im Bücherschrank.
Daran könnt Ihr sehen, wie begeistert ich von Eurer Serie bin.
Kritik habe ich nicht!!!
Ich hätte nicht gedacht, daß ihr sooo viele neue (!) Ideen in der Serie verarbeitet.
Ich wünsche Euch auch weiterhin viel Glück und Erfolg mit Ren Dhark!!!
Mit freundlichen Grüßen
Frank Schöttke

Hallo Herr Schöttke,
bei so viel Enthusiasmus und einem derart dicken Lob bleibt mir eigentlich nicht viel mehr, als ein hocherfreutes und leicht verlegenes »Dankeschön!« auszusprechen.

F. Roloff (IngRoloff@T-Online.de) beschäftigt sich vor allem mit den Paperbacks:

Hallo HJB-Team,
Ihre Romane haben vom Grundsatz ein Problem: Der Chef macht alles. Das beinhaltet aber immer: Geht der Chef - Ren Dhark - auf Tour, kann zwar was schiefgehen, aber eigentlich nicht, denn dann wäre die Serie zu Ende. Aus dieser Berechenbarkeit für den Leser und den Autor ergibt sich wohl die Konsequenz, es müssen auch keine kampftechnischen Vorbereitungen getroffen werden. Geht der Chef mit seiner Crew in die Höhlen, sind Schutzanzüge oder Atemmasken absolut unnötig. Das ergibt dann die strategische Lösung, daß keine Gaswaffen, keine Schalldruckwaffen, keine Wärmewaffen etc. eingesetzt werden, da die ja den Chef töten könnten. Also wird nur Peng-Peng gemacht, und es gibt etwas Staub. Daß so ein Angriff in einem Tunnelsystem eine hochkomplizierte strategische Aufgabe ist und einen geschützten, abseits agierenden Kommandanten braucht, kann sich wohl kein Autor vorstellen, also kämpft der Chef vorne ohne persönliche Schutzausrüstung.
Als Themenwunsch hätte ich: Die Reise des Kommandanten Szardak.
Es gibt oder gab doch diese 10 km durchmessenden Diskusschiffe. Kommandant Szardak will etwas Neues erleben und nimmt sein Geld, kauft einen von diesen Diskusschrottschiffen auf, tut sich mit vier Superrechnern, den Nogk und Wallis Industries zusammen und baut daraus das modernste Schiff, das je gebaut wurde. Die »Explorer« soll andere weit entfernte Galaxien erforschen, also richtig weit oder andere Universen. Nachdem der Superraumer die Milchstraße verlassen hat wird der Super- Galaxienantrieb gestartet, und es gibt ein großes Katabumm. Die »Explorer« kommt irgendwo raus, aber nichts ist bekannt, die Maschinen sind fast vollständig Schrott, und nun kann das Abenteuer beginnen. Wie wäre dieses Thema für die beendete Heftserie des Mohlberg-Verlages?
Mit vielen Grüßen,
F. Roloff


Hallo Herr Roloff,
wie Sie schon schrieben, ist die Heftserie des Mohlberg-Verlages beendet und wird daher nicht mehr fortgesetzt. Ihre Idee ist prinzipiell nicht übel, nur würde die Serie dann eben Janos Szardak und nicht Ren Dhark heißen. Wir haben ja schon sehr viele Handlungselemente, die nichts mit Dhark zu tun haben - etwa die Geschichten um Roy Vegas, Frederic Huxley, Dan Riker oder aktuell Arc Doorn auf der Erde. Aber wir müssen aufpassen, davon nicht zuviel zu bringen, denn unsere Leser bestehen eben vor allem auf Geschichten um und über Ren Dhark.

Karsten Metzler (karsten_metzler@web.de) hat ein ganz spezielles Anliegen:

Sehr geehrter Herr Breuer,
wieso finden sich in »Der ewige Krieg« keine Angaben, daß dieser Krieg nicht zwischen zwei demokratischen Staaten geführt wurde??????????????
Bitte zeigen Sie diesen Leserbrief und die Antworten wieder auf www.ren-dhark.de. Gehen Sie dabei bitte eingehend auf sämtliche Gründe ein, warum es sehr selten ist, daß ein Krieg zwischen demokratischen Staaten tobt.
Vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Karsten Metzler


Lieber Herr Metzler,
die Gründe für den titelgebenden Krieg in besagtem Unitall-Band wurden meines Erachtens nach ausführlich beschrieben. Ihren Auftrag zu einem Besinnungsaufsatz muß ich mangels Zeit leider zurückweisen.

J. Speh, der alte Geier, (SpehGeier@aol.com) schreibt uns mal nen Leserbrief:

Helau,
um mal ein bißchen zu kontern (irgendwie lohnt es sich für mich nicht, mich in dem Forum anzumelden, soviel hab ich nicht zu sagen): Sehe ich da ne leichte Tendenz zu »Blümchen«-SF, in der mehr geredet als gehandelt wird? Zumindest gab es im Forum in letzter Zeit ein paar Bestrebungen in die Richtung. Ich schätze RD gerade auch deshalb, weil es ab und zu gewaltig rummst und nicht ständig nur gelabert und psychologisiert wird. Ich brauche keine »gebrochenen« Helden mit Vaterkomplex, so was hat mir schon manche Serie verleidet.
Die Ankündigung, daß in Sternendschungel demnächst eine Menge Fremdvölker auftauchen, möchte ich doch mit der inständigen Bitte verbinden, da ein bißchen mehr Phantasie mit einzubringen. Aliens, die aussehen wie irdische Tiere (und sich auch noch so benehmen), hinterlassen zumindest bei mir den schalen Beigeschmack, daß der Autor den einfachsten Weg gegangen ist. Die Planet-der-Affen-Buccaneers waren fast peinlich. Notfalls entwerfe ich euch ein paar krude Außerirdische.
Was mir immer wieder auffällt ist, daß sich Ren arg bockig verhält, eher wie ein verzogenes Kind statt wie ein erfahrener, abgeklärter Kommandant... OK, ich bin noch im Bitwar-Zyklus, da gibt’s etliche Situationen, wo ich den Leuten am liebsten eine Standpauke halten würde. Z.B. müßte der gute Wallis schon pleite sein, soviel Geld und Material wie der an die Erdregierung verschenkt und auf Pump (bekommt er ja nie zurück) gibt...
Die Cliffhanger sind übrigens jedesmal fies - besonders wenn man den nächsten Band nicht hat !
Und ich hoffe, daß es mit der CHARR bald weitergeht.
Grüße von Geier (J. Speh)


Alaaf,
um mal passend zu antworten (und das mir als geborenem Düsseldorfer!): die Cliffhanger sind doch gar nicht so fies, da alle Bücher lieferbar sind! Die Anregungen zu den Fremdvölkern gebe ich gern ans ganze Team weiter und merke sie mir auch für meinen Teil. Die nächste Charr-Fortsetzung ist sozusagen gerade mit Unitall Band 6 erschienen. Und daß wir bei Ren Dhark keine weichgespülten Warmduscherromane schreiben, dafür garantiere ich mit meinem guten Namen.

Theo Reschke (TheoReschke@aol.com) äußert massive Bedenken:

Hallo Ren Dhark-Team!
Mit Erschrecken muß ich feststellen, daß Ihr langsam aber sicher den Weg von Perry Rhodan einschlagt, nämlich die Zeilenschinderei. In jedem Buch ellenlange Geschichten über Völker, die nur einmal vorkommen, in Band 8 gleich 90 Seiten über die Gordaren, in Band 7 der Robin Hood-Verschnitt der Inglis, aber nichts was die Handlung voranbringt. Es interessiert einen mehr darüber zu lesen, was die Worgun in Andromeda getrieben haben und was zurückgelassen worden ist. So wie es am Anfang von Ren Dhark war: Geheimnisse und technische Wunderwerke wie die Sternenbrücke oder die Erron-Stationen. Ich habe Perry Rhodan aufgegeben zu lesen, weil die Serie nur noch aus Lückenfüllern bestand. Es war ein Unterschied zwischen den Anfangsbänden, die ich immer noch gerne lese, und den heutigen, denen ich nichts mehr abgewinnen kann. Hoffentlich verfolgt Ren Dhark nicht denselben Weg.


Aber hallo,
das hoffe ich natürlich auch! Tatsache ist, daß wir nicht in jedem Buch ein neues Worgun-Geheimnis entdecken können, ohne irgendwann völlig unglaubwürdig zu werden. Tatsache ist ebenfalls, daß viele Leser regelrecht nach immer neuen Fremdvölkern »schreien«. Tatsache ist aber auch, daß es Briefe wie den Ihren braucht, um uns immer wieder neu daran zu erinnern, daß jeder neue Roman ein Kampf um die bestmögliche Entwicklung unserer Serie zu sein hat!

Gerhard Sygulla (Gerhard.Sygulla@fja.com) hat einen verständlichen Wunsch:

Hallo,
es wäre schön, wenn es entweder auf www.hjb-shop.de oder auf www.ren-dhark.de eine chronologische Auflistung aller bisher erschienenen Bücher gäbe (vgl. Bibliographie in Band 9 des Drakhon-Zyklus).
Ich meine eine Auflistung, bei der alle Sonderbände (evtl. auch die Unitall-Reihe, Subserien etc.) dem Handlungsverlauf entsprechend chronologisch aufgelistet sind. Natürlich nur, wo es auch paßt. Falls z.B. Forschungsraumer Charr absolut eigenständig ist, macht es wenig Sinn.
Man könnte das mit einer zentralen Zeitlinie machen (oben angefangen mit dem Jahr 2051, offenes Ende nach unten), bei der nur die RD-Bücher der Zyklen im Hauptstrang abgebildet sind und die Sonderbände etc. seitlich versetzt in Nebensträngen.
Da ich vorhabe, die gesamte Serie (wenn ich mal in zwei, drei Jahren durch bin) noch mal von vorne zu lesen, hätte ich gern die Sortierung im Bücherschrank gleich in korrekter zeitlicher Abfolge vorgenommen.
Falls es Sie interessiert, ob ich mit Ihrer Arbeit bisher zufrieden bin? Seit letzten Herbst habe ich RD ab Classic-Zyklus Band 1, inkl. Sonderbände von »Die Legende der Nogk« bis »Erron 2 - Welt im Nichts«, bis Drakhon- Zyklus Band 10 gelesen. --> 35 Bücher!
Ich denke, mehr gibt's nicht zu sagen!
Ich muß zwar noch vier Jahre aufholen, aber wenn sich am Stil nicht großartig was ändert, sollte das mit Sicherheit nicht mehr so lange dauern.
Weiter so!


Garantiert! Was den chronologischen Überblick angeht: Zum einen bringen wir ab und zu eine aktualisierte Fassung in einem unserer Bücher (zuletzt in Sternendschungel Galaxis Band 27), zum anderen findet sich eine chronologische Übersicht ab hier auf unserer Homepage. Klicken Sie in die einzelnen Zyklen-Titel, um an der richtigen Stelle fortzufahren.

So, das war’s dann mal wieder für heute! Mehr Leserbriefe in Kürze. Bis dahin verabschiedet sich mit zyklischen Grüßen
Ihr und Euer Hajo F. Breuer

Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe bei einer Veröffentlichung sinnwahrend zu kürzen.

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