Ren Dhark
     
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Leserbriefe
Juli 2005

Harald A. Jahn (harald.jahn@viennaslide.com) ist nicht nur begeisterter Ren Dhark-Sammler, sondern auch fleißiger Leserbriefschreiber:

Hallo aus Wien mal wieder!
Endlich komme ich dazu, die sechs Heftchen über die »drei Jahre« zu lesen – nachdem ich im letzten Jahr keine Muße mehr hatte, den Mysterious-Zyklus komplett zu lesen, sondern nur noch reinschnupperte, war das ein guter (Wieder-)Einstiegszeitpunkt. Mir ist allerdings schleierhaft, wieso die Erhellung dieser Zeitlücke erst kam, als die Leserschaft massiv aufmaulte - der Lückenschluß hätte echt gefehlt! Was mir allerdings auch hier wieder auffällt: Nebenhandlungen sind oft etwas aufgebläht, die wesentlichen Dinge werden hingegen zu knapp und auch mit etwas wenig Tiefgang abgehandelt, z. B. die Story mit den Luftkindern, deren Schicksal recht viel Platz einnimmt, vs. der Begegnung mit dem Goldenen – das ist doch eigentlich eine Megasensation, diesem Symbol läuft unser Trupp doch seit vielen Jahren nach, und nun, von Angesicht zu Angesicht ein kleines Geplänkel, und das war’s? Keine weitergehenden Fragen? Oder die Synties – endlich kommen die wieder ins Spiel, aber während detailverliebt Raumschlachten geschildert werden, bleibt die Syntiesache eher vage. Während aber ersteres zuhauf (und eindrucksvoller) in Filmen wie »Star Wars« gezeigt wird, wäre die Beschäftigung mit solchen Psychowesen gerade eine Stärke des geschriebenen Buches – ich werde das Gefühl nicht los, Kurt Brand hatte oft mehr Sinn für die möglichen Wunder. Na ja, nix für ungut.
Tja, ansonsten – offensichtlich geht’s jetzt back to the roots weiter, ein »freier« Ren Dhark, neue »Mysterious«... na, ich bin neugierig. Mit Doorn hat jetzt auch RD seinen Atlan, was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht, aber es ist natürlich verlockend, eine solche Figur griffbereit zu haben.
Tja, und weiter - nachdem ich von Anfang an dabei bin, bekomm’ ich langsam Platzprobleme, die RD-Sammlung wohnt bei mir an einem – ähem – stillen Örtchen, ich werde bald ein zweites Klo brauchen.
Servus,
Harald




Hallo Harald,
daß uns die Wünsche unserer Leserschaft sehr am Herzen liegen, muß ich wohl nicht extra betonen. Allerdings war die Paperbackreihe Sternendschungel Galaxis schon lange geplant – nicht zuletzt, um Neulesern einen problemlosen Einstieg in den aktuellen Bitwar-Zyklus zu ermöglichen. Über die Gewichtung verschiedener Episoden in einem Roman kann man sicher lange und trefflich streiten. Generell aber glaube ich auch ohne Deinen Widerspruch sagen zu können, daß uns mit den ersten sechs Bänden Sternendschungel Galaxis ein feines Stück SF gelungen ist. Daß Ren Dhark nun »seinen Atlan« hat, möchte ich hingegen vehement bestreiten: Die Figur des Arc Doorn war von Anfang an völlig anders konzipiert als die des Arkoniden – was man im Mini-Zyklus Der Mysterious selbst überprüfen kann.
Bei diesem Stichwort möchte ich noch einen Hinweis in eigener Sache einfügen: Wir haben unser E-Mail-Programm umgestellt und den Eindruck gewonnen, daß dadurch einige elektronisch übermittelte Bestellungen verlorengegangen sind. Wer Der Mysterious bestellt und nicht geliefert bekommen hat, sollte sich noch einmal mit dem Verlag in Verbindung setzen.

Theo Reschke (TheoReschke@aol.com) findet keinen Gefallen an unserem neuen Sechsteiler:

Erstmal ein trauriges Hallo,
anscheinend geht es mit Ren Dhark zu Ende, oder warum hat die Serie jetzt ihren eigenen Atlan bekommen? Hatten wir das nicht schon alles in einer anderen bekannten Serie, wo der Held viermal so alt war und mehr erlebt hat? Dann könnt Ihr ja auch gleich in mehreren Sonderbänden Ereignisse schildern, die aus der Zeit stammen, als Worgun und Salter die Galaxis beherrschten und gegen die Grakos kämpften, Errichten der ERRON-Stationen, Bau der Sternenbrücke, Manipulation des Schwarzen Lochs und und und. Stoff gibt es genug. Aber wenn es zuviel Ren Dhark gibt, haben die Fans die Serie vielleicht bald satt, und dann geht es bald zu Ende mit einer jetzt noch guten Serie, aber allzuviel ist bekanntlich ungesund.


Selber hallo (aber fröhlich)!
Wie ich gerade schon ausführte, ist Der Mysterious etwas völlig anderes als Atlan. Das Motiv ist ähnlich, aber das war’s dann auch schon. Es gibt im Prinzip nur sieben verschiedene Geschichten, die in Millionen Büchern immer wieder neu erzählt werden. Es kommt eben darauf an, was man aus einem Motiv macht – und meiner bescheidenen Meinung nach kann sich Der Mysterious in dieser Hinsicht sehr gut blicken lassen.
Daß es zuviel Ren Dhark gibt, kann ich nicht unwidersprochen stehenlassen. Immer wieder beklagen sich andere Leser darüber, daß ihrer Meinung nach zu wenig erscheint. Den Kompromiß, der alle zufriedenstellt, gibt es in diesem Falle nicht. Deswegen sind wir auf die Idee mit den Paperbacks verfallen. Man muß sie nicht lesen, um die Ren Dhark-Romane zu verstehen. Aber man kann sie lesen, um zusätzlich spannend unterhalten zu werden und Weltraumabenteuer zu genießen, wie nur Ren Dhark sie bietet. Ich halte das für eine akzeptable Lösung.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Karl-Heinz Gisbertz (KarlHeinzGisbertz@gmx.de):

Leider ist die Ausgabe von Sonderbänden der Ren Dhark-Serie geschrumpft. Ich bedaure es zutiefst, werde es aber nicht ändern können. Zudem kann ich mich mit der Herausgabe von Taschenbüchern nicht anfreunden. Ich sehe nicht ein, für ein Taschenbuch von unter 100 Seiten einen Preis von 6 Euro zu zahlen und werde zu diesem Preis auch keines bestellen. Warum erscheinen diese bestimmt wunderbaren Bücher nicht jeweils zu zweit zusammengefaßt als gebundene Ausgaben in der Reihe Ren Dhark-Sonderband? Ich wäre als Käufer sofort dabei. Für eine Antwort bedanke ich mich schon im voraus.
MfG
Karl-Heinz Gisbertz

Die Paperbacks werden definitiv nicht als Sonderbände erscheinen, denn mit ihnen wollen wir zurück zu den Wurzeln der Serie Ren Dhark – zum Einzelroman. Teurer als ein Sonderband sind sie übrigens auch nicht: Denn während ein Sonderband maximal 330 000 Zeichen hat, kommen zwei Paperbacks auf mindestens 390 000 Zeichen, in der Regel sogar mehr. Außerdem gibt es für die zwölf Euro (im Vergleich zu den 10,50 für einen Sonderband) zwei Titelbilder. Für einen um 14,3 Prozent höheren Preis gibt es also 18,2 Prozent mehr Lesestoff und 100 Prozent mehr Titelbilder. Ich finde, das ist ein Angebot, das sich sehen lassen kann!

So, das war’s mal wieder für heute! Mehr Leserbriefe in einem Monat. Bis dahin verabschiedet sich mit seherischen Grüßen
Ihr und Euer Hajo F. Breuer

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