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Leserbriefe
November 2005

Theo Reschke (TheoReschke@aol.com) hat eine Frage, die wohl einigen Lesern auf der Zunge brennt, die umfassend zu beantworten ich mich aber vorerst weigere. Er schrieb:

Und wieder hallo!
Eine Frage: Wie sieht es eigentlich mit den Utaren, Rateken und besonders mit dem großen Imperium der Tel aus; haben die noch keinen Besuch der Roboter erhalten? Und erst die Worgun, wo die schon überall in der Galaxis rumgeeiert sind, müßten die doch eigentlich schon irgendwo dem sogenanntem Volk begegnet sein, denn die gibt’s ja nicht von heut auf morgen. Wird es da eine zufriedenstellende Antwort geben?


Selber hallo!
Ich bin davon überzeugt, daß die Antworten auf all Ihre nicht unberechtigten Fragen umfassend und zufriedenstellend sein werden. Doch Sie verstehen sicher, daß ich diese Antworten hier keinesfalls geben werde – dazu sind schließlich die Romane des Bitwar-Zyklus da!

Matthias Scharf (MScharf@multicar.de) setzt sich mit den Leserbriefen vom Oktober auseinander:

Sehr geehrtes Ren Dhark-Team,
seit mehr als zehn Jahren lese ich die Buchfortschreibung der Ren Dhark-Heftserie. Zehn Jahre, in denen Ihr mir mit teils sehr guten und teils weniger guten Romanen Kurzweil in der Freizeit bereitet habt. Ich glaube, man kann sagen, daß die Fortschreibung der Heftserie ein voller Erfolg war und ist. Die Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache. Dazu kann man euch nur gratulieren.
Die Leserbriefe im Oktober haben mich nun bewogen, hier zu schreiben. Entgegen der Auffassung des Lesers Morell aus der Schweiz bin ich nicht der Meinung, daß eine »Eineweltregierung hier hochgejubelt« und das Nationale aufgelöst wird. Es handelt sich um Zukunftsromane, um SciFi-Literatur. Ich glaube, daß in ferner Zukunft alle Völker der Erde an einem Strang ziehen werden und es eine Weltregierung geben wird. Klar ist auch, daß es immer örtliche Regierungsebenen geben wird, die das Regionale regeln. Das ist real, einige Tendenzen dazu sehen wir heute schon in Europa.
Ich stimme zu, daß der erste Teil des Drakhon-Zyklus klasse SciFi-Literatur war. Aber auch der Bitwar-Zyklus ist bei mir bisher gut angekommen. Bei den vielen Lesern von RD wird es immer wieder unterschiedliche Auffassungen dazu geben. Eine gute Möglichkeit, seine Meinung mit anderen Lesern zu diskutieren, ist das Fanforum auf http//board.rendhark-universe.net
Hier kann man Hinweise geben, und es kann auch direkt mit Autoren und dem Herausgeber gesprochen werden.
Ja, und abschließend finde ich nicht wie der Leser Cziczek, daß die Miniserien die Buchserie zerreißen. Klar, auch mir gefällt die Heftform nicht. Ich hatte das in einem früheren Brief schon gesagt. Nur empfehle ich ihm, die Miniserie Der Mysterious zu lesen. Das ist SciFi vom Feinsten, die unsere terranische Geschichte mit einbezieht. Und die Geschichten sind gut geschrieben, Dank an die Autoren!
Das soll es für heute gewesen sein. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Matthias Scharf aus Thüringen


Hallo Matthias,
danke für Deine anerkennenden Zeilen. Ich finde es bezeichnend, daß Du die Paperbacks als »Hefte« bezeichnest. Es handelt sich zwar um Taschenbücher, aber vom Format her sind es tatsächlich umfangreiche Heftromane. Und da Ren Dhark nun einmal ursprünglich als Heftroman konzipiert war, können wir mit den Paperbacks auch immer wieder einmal zu unseren Wurzeln zurückkehren, um das ganz spezielle Gefühl für die Serie nicht zu verlieren. Deinem Aufruf, das Ren Dhark-Forum zur Diskussion zu benutzen, kann ich mich nur anschließen.

Die letzte Zuschrift für diesen Monat stammt von Kurt Rieming (kurt@rieming.de):

Hallo, lieber Hajo!
Heute melde ich mich mit einem Thema zu Wort, das auch mir sehr am Herzen liegt. Es ist das leidige Thema des Mystischen in der sehr guten (noch) Ren Dhark-Serie. Hier muß ich Herrn Morell wirklich recht geben, Ren Dhark hat leider viel an Mystic und Geheimnisvollem verloren. Ich meine aber: Was verlorenging, kann ja wieder aktiviert werden.
Nun zu einigen Punkten, wo schon Mystic verlorenging:
1. Die Auflösung der Salter-Thematik:
Kurt Brand hatte das Problem, weil er den Serienschluß extrem raffen mußte, also kam Unverständliches zum Vorschein: der Knalleffekt, die Salter seien die Mysterious. Ihr habt diesem interessantem Thema zu schnell und zu schonungslos das Mystische genommen, indem bekannt wurde, daß die Salter nicht die Mysterious seien.
Anhang: Mit der Ankündigung, daß wohl die Salter wieder in Erscheinung treten, habt ihr eine einmalige Chance, an die mystischen Fäden von Kurt Brand anzuknüpfen. Auch die Salter waren eine geheimnisvolle Rasse, umgebt sie mit Mythen, und die Serie wird wieder interessanter in ihrer Dynamik.
2. Die etwas unglückliche Auflösung der Mysterious-Thematik: Auch hier wurde zu schnell der Deckmantel des Erkennens gelüftet. Ich meine nicht nur die erschütternde Wahrheit, daß Insekten die stolze Rasse der Worgun unterjocht haben, sondern daß von den Geheimnisvollen nicht mehr viel im Dunkeln blieb. Hier hätte auch mehr im Unklaren bleiben sollen, zu schnelle Erkenntnisse machen der Seriendynamik meines Erachtens doch sehr zu schaffen.
Ihr habt hier große Chancen, die Serie wieder auf mystische Schienenstränge zurückzuführen. Zu nennen sind viele Bereiche:
1. Die Balduren und ihr geheimnisvolles Umfeld!
2. Die Quoorn und Cerash. Hier liegt sehr viel Mystisches verborgen!
3. Der immer noch wirklich unbekannte Erzfeind der Nogk und wer weiß von wie vielen Rassen noch!
4. Die Salter. Gebt ihnen eine würdige, geheimnisvolle Wiederauferstehung!
5. Die seltsame Roboterrasse, löst all ihre Geheimnisse nicht zu schnell!
Ich könnte noch viele Beispiele nennen, aber es reicht erst einmal. Also, wandelt wieder auf Kurt Brands Pfaden, und die Ren Dhark-Serie hat gute Chancen, Perry Rhodan weit in den Schatten zu stellen, weil diese Serie eigentlich in nicht nachvollziehbare Phantastereien abgedriftet ist.
Es grüßt recht herzlich,
Kurt Rieming


Lieber Kurt,
in vielen Punkten möchte ich Dir zustimmen und kann es doch nicht so recht. Im Prinzip bekommst Du keinen Widerspruch von mir: Eines der Kernelemente von Ren Dhark ist die Suche nach der Lösung verwirrender Geheimnisse. Aber ich halte es für einen großen Fehler, Geheimnisse immer weiter in die Länge zu ziehen und ein neues nach dem anderen hinzuzufügen. Geheimnisse machen auf Dauer nur dann Spaß, wenn man irgendwann auch einmal eine sinnvolle Lösung präsentiert. Wichtig ist vor allem, daß hinter allen Geheimnissen ein System steckt, das den Autoren bekannt ist. Ich gebe Dir allerdings recht, nicht jedes Geheimnis muß aufgeklärt werden – solange die Autoren wissen, worum es bei der speziellen Thematik geht. Das Geheimnis der angeblichen Mysterious – der Worgun – war allerdings überreif. Man kann so ein Thema auch zu Tode reiten und die Leser damit vor den Kopf stoßen. Ich halte nichts von elend langen Zyklen, bei denen am Ende keiner mehr weiß, worum es in der Geschichte eigentlich geht, weil die ersten Bände inzwischen längst vergessen wurden.
Die von Dir angesprochenen fünf Themenkreise werden tatsächlich alle noch ausführlicher behandelt werden, und nur eines der von Dir erwähnten Geheimnisse wird relativ bald aufgeklärt werden, einfach weil die Geschichte es verlangt. Das sind nur 20 Prozent – damit müßte eigentlich jeder zufrieden sein!

So, das war’s mal wieder für heute! Hoffentlich mehr Leserbriefe in einem Monat. Bis dahin verabschiedet sich mit geheimnisvollen Grüßen
Ihr und Euer Hajo F. Breuer

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