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Leserbriefe
März 2005

Unsere neue Serie Sternendschungel Galaxis scheint den Nerv der Leser getroffen zu haben. Hans Klipp (HansKlipp@aol.com) schreibt dazu:

Lieber Hajo,
nachdem ich mich ein wenig schwer mit »Die Spur des Tel« getan habe, flatterten mir die beiden Bände von Sternendschungel Galaxis ins Haus.
War die RD-Begeisterung dank dem Tel ein wenig flötengegangen, kam diese mit Sternensog während der Lektüre der beiden Sternendschungel-Bände wieder zurückgebraust. Da ist Euch ein Ding gelungen. Das ist RD wie ich ihn liebe. Ein Lob an die beiden Autoren und an den Schreiberling der Exposés.
Das habt Ihr prima gemacht.
Liebe Grüße,
Hans Klipp


Lieber Hans,
so etwas hören wir gern. Danke! Weniger gern höre ich, daß Dir »Die Spur des Tel« offenbar nicht so gut gefallen hat. Ich würde mich über ein paar Zeilen freuen, in denen Du Deine Kritik in Worte faßt.

Theo Reschke (TheoReschke@aol.com) ist offenbar ein Gisol-Fan:

Hallo!
Nachdem ich den kompletten Drakhon-Zyklus noch einmal gelesen habe, muß ich sagen, ein Höhepunkt waren die vier Sonderbände um Gisol. Deshalb ist es eine Gemeinheit von euch, uns so hängen zu lassen. Ich bin bestimmt nicht der einzige, der wissen will, wie es in Orn aussieht und wie es mit Gisol weitergeht, denn man hat ja in den Sonderbänden viel über ihn erfahren. Deshalb muß ich auch sagen, daß ich Gisol recht geben muß, wenn er gnadenlos gegenüber den Zyzzkt ist. Ren Dhark kann da nicht mitreden, denn schließlich hat Gisol 120 Jahre gegen sie gekämpft und viele andere Völker untergehen sehen und Dhark nicht.
Also laßt bald wieder von Gisol hören!


Hallo Theo,
wir werden garantiert wieder etwas von Gisol hören lassen, aber nicht so bald. Manchmal muß man eine Geschichte aus guten Gründen zurückstellen, und wenn sie noch so spannend ist. Dafür wirkt sie dann um so mehr, wenn sie endlich kommt.

Viel Mühe mit seiner Kritik hat sich Heiko Mehlbeer (Heiko.Mehlbeer@t-online.de) gemacht:

Hallo Herr Breuer,
als mittlerweile altgedienter Abonnent der Ren Dhark-Buchreihe möchte ich mich nun doch einmal zu ein paar Dingen äußern, die mir aufgefallen sind. Aber vorab möchte ich erst einmal ein großes Lob an Sie, die Autoren und an das gesamte Ren Dhark-Team senden und mich für die vielen angenehmen und unterhaltsamen Lesestunden, die Sie mir beschert haben, bedanken.
Doch nun zum Thema: Als Ren Dhark-Leser und Schachspieler habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen, daß im 2. Bitwar-Band unter anderem Schach gespielt wird. Der Autor gibt in diesen Textpassagen sogar einen Einblick in die Eröffnungsstrategie der Spanischen Partie, und der Partieverlauf in der Eröffnung wird sogar detailliert geschildert und zu Beginn scheint auch alles korrekt. Doch erstaunlicherweise ist dann dort zu lesen, daß der schwarze Läufer nach a6 zieht. In diesem Partiestadium gelangt dieser Läufer allerdings nur nach a6, wenn er bei eingeschaltetem Intervallfeld den Bauern auf b7 durchdringt. Doch damit nicht genug, anschließend zieht der weiße Läufer von a4 nach c4 und er hätte laut Text sogar nach c3 ziehen können. Doch um von a4 nach c4 oder gar nach c3 zu gelangen, was erstaunlicherweise sogar einen Farbenwechsel des Feldes zur Folge hätte, muß dieser Läufer wohl transitieren, anders geht das nicht. Des weiteren zieht in dieser Partiephase wiederum ein schwarzer Läufer nach d6, was in diesem Stadium ebenfalls eigentlich unmöglich ist (außer im Ren Dhark-Kosmos natürlich).
Sehen Sie mir es nach, aber als schachspielendem Ren Dhark-Leser kann es dann schon mal vorkommen, daß es einem vor Erstaunen die Socke aus dem Pantoffel zieht und diese sich direkt in einen erdnahen Orbit begibt, um dort eine geraume Zeit zu verweilen. Ich stelle mir hier die Frage, wie so etwas zustande kommt. Wurden hier Textpassagen sinnverwirrend gekürzt? War der Autor beim Schreiben der Zeilen etwas verwirrt ? Hatte beim Korrekturlesen keiner Ahnung vom Schach, oder hat er darauf überhaupt geachtet?
Weiterhin wurde meine Wahrnehmung spätestens beim Lesen der ersten Kapitel des Bitwar-Band 3 gnadenlos geschüttelt, als ein Ren Dhark in der Zentrale der POINT OF vor den vielen jungen Rekruten (die übrigens in letzter Zeit unglaublich gehäuft im Ren Dhark-Universum auftreten) und vor versammelter Mannschaft dem Kurrgengeneral Noreg in einer nicht enden wollenden Ausdrucksserie an Kraftwörtern unter anderem aufs Maul hauen will. Worte, die eindeutig in die Sprache der Jugend fallen - zum Beispiel hat das Wort »Alter« nun ebenfalls Einzug in die Welt Ren Dharks gefunden (benutzt man das überhaupt noch um das Jahr 2060?).
Mal ehrlich, ich habe wirklich keinerlei Probleme mit Kraftausdrücken in der Literatur, aber ich kann mich nicht erinnern, daß Ren Dhark jemals einen solchen Wortschatz benutzt hätte. Immerhin hat er doch schon manches Abenteuer mit viel Diplomatie gemeistert, und der Gute ist doch nun auch schon über 30. Aus eigener Erfahrung kann ich da sagen, daß man in diesem Alter durchaus in der Lage sein sollte, seine Worte besser auszuwählen. Wenn man all das dann mal zusammenzählt, dann kommt man schon mal ins Nachdenken, welche Richtung und welche Zielgruppe der neue Zyklus anstrebt, und das meine ich natürlich völlig wertfrei. Aber ansonsten spitze! :-)
So, nun verbleibe ich sprachlich mit einem mittlerweile im Ren Dhark-Kosmos beheimateten:
Ey Alter, mach weiter so...
Heiko Mehlbeer


Nee, Alter, das wollen wir mal besser lassen! Lieber Herr Mehlbeer,
mit Ihrer Kritik an manchen Formulierungen haben Sie durchaus recht und stehen auch nicht alleine da. Auch einem Autor können ab und zu die Pferde durchgehen, und wenn der Herausgeber dann die Zügel schleifen läßt, kann so etwas vorkommen - sollte es aber nicht. Hiermit gelobe ich hoch und heilig Besserung.
Die Sache mit dem Schachspiel ist mir ziemlich peinlich, ich hätte die Partie nachspielen müssen, habe es aber nicht getan. So ist das halt mit Fehlern: Irgendwann werden sie gnadenlos aufgedeckt. Man kann sich eben nur bemühen, sie in Zukunft nicht noch einmal zu machen. Und wenn Sie ansonsten von dem Buch gut unterhalten wurden, freut mich das natürlich sehr.

Ein Leserbrief von Hildegard Heinrich (HildeHeinrich@web.de) ist immer ein Vergnügen:

Heute früh las ich »Die Sonne stirbt« zu Ende. Es hörte mit einem Knaller auf!
Der uns allen bekannte und geliebte Arc Doorn: eine doch recht schillernde Person. Jeder, vor allem die Altleser, fieberten mit ihm beim »Satten Sterben« und fühlten mit ihm beim Kennenlernen seiner Frau Doris. Es wurden ihm fast parapsychische Eigenschaften angedacht durch das beinahe empathische Einfühlungsvermögen in fremde Technik. Eine Hauptperson, ohne deren Einfluß die POINT OF heute noch nicht fliegen würde. Und nun das. Ein uralter Worgun kennt ihn seit 2000 Jahren. Mir fiel die Kinnlade herunter, und ich bin immer noch geschockt. Natürlich fiebere ich dem nächsten Band um so mehr entgegen, denn ich bin wahnsinnig neugierig, was sich ihre Autoren so haben einfallen lassen. Leider muß ich mich bis April gedulden. Aber trotzdem kann man ja spekulieren, welche Lösung sich denn da anbieten würde? Arc müßte also relativ unsterblich sein. Ist er ein Mensch oder ein Worgunmutant? Sollte aber seine Ehefrau Doris wirklich nichts gemerkt haben, wie alle anderen auch? Oder war er wie Atlan in Perry Rhodan eventuell für längere Zeit in einer Schlafkammer? Welche Ziele verfolgt er, nachdem er sich immer recht wortkarg im Hintergrund gehalten hat? Ich nehme an, er kann den Kollaps der Sonne aufhalten. Was geschähe sonst mit der Erdbevölkerung? Alle können nicht auswandern z.B. nach Eden. Wodurch hat er so lange überlebt? Ich bin sicher, daß alle Ren Dhark-Fans recht fasziniert von dem letzten Band waren. Trotzdem überfliege ich manche Passagen, die von Personen oder Gruppen handeln, welche für mich nicht so interessant sind, wie die Schwarze Garde oder Vegas. Mich interessieren doch mehr die Personen der Altserie wie Dhark, seine Freunde und auch noch Stranger. Man hörte auch schon lange nichts mehr vom »Schürzenjäger« Jos Aachten van Haag. Was treibt der denn so? Muß er sich immer noch mit den Tel herumschlagen?
Was mich als Leser von verschiedener SF-Literatur etwas irritiert ist, daß z.B. eine Person aus Raumpatrouille (Tamara Jagellowsk) als Hommage an die Serie zur Namensgebung mit herangezogen wurde. Mir fiel das schon mehrmals auf. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern gefällt?
Gratulation an alle Ren Dhark-Autoren, macht weiter so. Viele Grüße von einem Uralt-Fan
Hilde Heinrich


Liebe Hilde,
die Passagen mit den »neuen« Figuren werden mit ebensoviel Herzblut geschrieben wie die anderen. Deswegen finde ich es schade, wenn Sie die nur überfliegen. Sie verpassen etwas. Wirklich. Jos Aachten van Haag hat übrigens einen starken Auftritt in der neuen Serie Sternendschungel Galaxis (das nur so als kleiner Tip von mir).

Wolfgang Wittmann (wolfgang@wittwolf.de) macht sich seine Gedanken über die Serie:

Hallo liebe Ren Dhark-Macher!
Da ich ein Leser bereits der ersten Heftserie von Ren Dhark bin, glaube ich, einige Bemerkungen anbringen zu dürfen.
Bereits in der Heftserie habe ich ein paar Mal darauf hingewiesen, daß die Macher von Ren Dhark - so spannend sie auch ist - damals wie auch heute leider zunehmend den Fehler machen, sich zu sehr zu verzetteln. Die Gedankensprünge in den Romanen sind teilweise dermaßen kraß, daß man meinen könnte, zugleich in mehreren verschiedenen Romanen zu lesen! Faßt doch zusammengehörige Handlungen endlich mal zusammen!
Ebenso die Sonderbände. Warum gibt’s die eigentlich? Wenn die Handlungen zum Ablauf der Ren Dhark-Serie gehören, dann wären sie in der normalen Basisserie doch wesentlich besser aufgehoben. Ab und zu einmal ein Sonderband als Zuckerl ist ja schön - aber eine Sonderband-Serie?
Einen weiteren Kritikpunkt stellt für mich die Namensgebung mancher Romane dar: Der erste Band der (wiederum einmal mehr) Ergänzungsserie Sternendschungel Galaxis heißt »Der goldene Planet«. - »Wow«, denk ich mir, »endlich kommt was über diesen ominösen Planeten, der zum Schluß des Drakhon-Zyklus (auch dieser hatte schon lange nichts mehr mit Drakhon zu tun) nur kurz abgehalftert wurde.« Leider wurde ich schwer enttäuscht. Nach kurzem Lesen war dieses Thema bereits wieder abgehakt, und das Büchlein erging sich in ganz anderen Handlungen.
Bitte, bitte, liebe HJB-Leute, macht doch nicht noch länger solche Peinlichkeiten und Verzettelungen. Ich liebe die Serie an sich, aber ich kann es mir nicht leisten, zugleich vier, fünf oder sechs Serien gleichzeitig zu kaufen und sogar noch zu lesen!
Ansonsten trotzdem noch ein Kompliment an die Weiterführung der Serie: Sie hat reizvolle Themen und spannende Handlungen. Weiter so!
Mit vielen Grüßen,
Wolfgang Wittmann


Lieber Herr Wittmann,
in einem so großen Serienkosmos wie dem von Ren Dhark ist es nicht immer zu vermeiden, mehrere Handlungsebenen gleichzeitig zu beleuchten. Aber ich glaube, wir waren in dieser Hinsicht früher »schlimmer«. Was die vier Sonderbände über Gisol angeht, so bin ich durchaus der Meinung, daß diese Romane in den Sonderbänden wesentlich besser aufgehoben sind als in der regulären Serie, spielen doch die hier geschilderten Ereignisse im 19. Jahrhundert, also lange von Ren Dharks Geburt.

Die letzte Zuschrift für diesen Monat kommt von Dr. Manfred Stepponat (Manfred.Stepponat@TUGraz.at):

Hallo,
ich habe schon als Jugendlicher die Serie Ren Dhark gelesen und bis heute eigentlich nicht verstanden, warum die Ringschiffe immer noch mit dem häßlichen Pfeil abgebildet werden. Zum Glück war wenigstens die Rißzeichnung ok. Da hat man ja Angst, daß irgendwann so ein Ding einen Planeten anpikst und die »Luft raus ist«. Jetzt fragen meine Söhne immer wieder, warum das so ist. Was soll ich denen eigentlich sagen? Mit dem neuen Image der Romane könnte man hier endlich mal einen Meilenstein setzen und die Grafiker zumindest die Fantasyprodukte der Romane korrekt wiedergeben lassen.
Danke,
MSt


Lieber Manfred,
mit den Ringraumern auf den Titelbildern ist es wie mit den Bärenfellmützen der britischen Soldaten, die den Buckingham-Palast bewachen: Sie haben Tradition. Und da die Titelbilder den Inhalt der Romane nicht wirklich beeinflussen, sehe ich keinen Grund, von dieser Tradition abzuweichen.

So, das war’s mal wieder für heute! Mehr Leserbriefe in einem Monat. Bis dahin verabschiedet sich mit traditionellen Grüßen
Ihr und Euer Hajo F. Breuer

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