Ren Dhark
     
Uwe Helmut Grave
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Science Fiction trifft auf Mittelalter

So lautete das Motto für das zweite offizielle Treffen von Ren Dhark-Autoren und Ren Dhark-Lesern (das erste fand vor drei Jahren im legendären Ren Dhark-Lokal „Los Morenos“ statt – wer’s verpaßt hat, ist nicht mit dabeigewesen), doch es hätte auch „Klein, aber oho!“ lauten können, denn die Personenanzahl war recht überschaubar. Geplant war allerdings von vornherein kein mordsmäßiges Event, sondern eine freundschaftliche Zusammenkunft von Ren Dhark-Fans, zu denen natürlich auch die Autoren zählen, unterschiedlichen Alters. Ein Fan der ersten Stunde brachte sogar seine Eltern mit – schließlich war sein Vater ein Fan der allerersten (!) Stunde und hatte seinem Sohn die Ren Dhark-Lektüre überhaupt erst nähergebracht. Mögen sich andere Väter ein Beispiel daran nehmen: Das Beste, was einem im Leben passiert ist, behält man nicht für sich, sondern gibt es an seine Nachkommen weiter.
Das Beste, was dem Ren Dhark-Herausgeber Hajo F. Breuer in seinem Leben passiert ist, war (behaupte ich mal) das Zusammentreffen mit dem Ren Dhark-Verleger Hansjoachim Bernt, der die früheren Ren Dhark-Heftromane zu 16 Büchern zusammenfassen ließ, erfolgreich veröffentlichte und Ende der Neunziger nach jemandem Ausschau hielt, der sich eine Buchfortsetzung der beliebten Kultserie zutraute...
Am 10. Juli 1999 trafen sich dann der Buchverleger, der Herausgeber, mehrere zukünftige Stamm- und Gastautoren sowie ein mit Science Fiction-Romanen erfahrener Berater zur ersten Besprechung – und es wurden sofort Nägel mit Köpfen gemacht, ohne Wenn und Aber, das Projekt ging unmittelbar danach an den Schreibstart. An jenem denkwürdigen Tag wurde auf dem damaligen Verlagssitz in Neuwied der Startschuß abgefeuert. Die Ren Dhark-Fortsetzung war nicht mehr aufzuhalten; inzwischen gibt es sogar mehrere Serienableger.
Aber noch bevor der Startschuß fiel, mußte ein Mann sehr viel schwitzen (hinterher auch, dafür haben Leser und Autoren einträchtig gesorgt): Hajo F. Breuer. Als das erste Arbeitstreffen stattfand, war im Grunde genommen – dank seiner guten Vorarbeit – schon alles gelaufen, alles weitere war „nur noch“ eine Frage der Aufgabenverteilung. Die richtigen Personen mußten an der richtigen Stelle aktiv werden, nur so konnte das Unternehmen gelingen – sprich: Zehn Jahre, bevor ich diese Zeilen hier verfasse, hat dieser Mann echt ackern müssen, wie ein Pferd!
Nun ja, heute werfen wir Autoren ihm die gebratenen Tauben in den Mund, und er kann sich daheim in seinem Ohrensessel gemütlich zurücklehnen... Quatsch! Wie seine/unsere Arbeit wirklich aussieht, davon konnten sich auf dem zweiten Fantreffen viele Leser in diversen Gesprächen – auf einer Burg, in einer historischen Stadt und in einem mittelalterlichen Lokal – ein aktuelles Bild machen. Für diejenigen, die diesmal nicht mit dabeiwaren, darunter viele treue Stammleser, die ihre persönlichen Terminplanungen leider genausowenig abändern konnten wie der Verleger, wollte ich eigentlich einen ausführlichen Bericht verfassen, doch kurz vor Reiseantritt befielen mich Husten, Schniefen und mindestens 50 Grad Fieber! Jammerlappen? Von wegen! Ich kämpfte mich tapfer bis zum Fantreffen vor – mußte es jedoch nach eineinhalb Stunden wieder verlassen. Als Reporter bin ich somit völlig ungeeignet.
Nichtsdestotrotz verfaßte ich einen kleinen „fieberverschleierten“ Bericht, den ich im von Arnold Weissensteiner betriebenen Ren Dhark-Fanforum veröffentlichen durfte. Und weil auf jenem Treffen im romantischen, aber nicht verschlafenen Landshut verflucht viele Leute verdammt viel fotografiert haben und nicht wenige unserer Leser verteufelt gut schreiben können, gehe ich davon aus, daß demnächst nach und nach weitere Berichte bzw. Fotos im RD-Forum oder auf Leser-Webseiten auftauchen werden.
Beispielsweise hier:

http://www.ludwig-penzenstadler.de/rendhark/
galerie/galerie01.htm

http://board.rendhark-universe.net/viewtopic.php?t=1229

http://www.cig.canon-europe.com/ph/OPA/
VisitorEntrance.do?i=0unMbR3qIm

http://www.rabaukel.de/wordpress/?page_id=123&album=1&gallery=21

http://www.rendhark-universe.net

http://img2.imageshack.us/gal.php?g=img0485a.jpg

Ich wünsche allen RD-Fans das Beste, nein, das Allerbeste, und meinem Freund Hajo, der sein zehnjähriges Jubiläum fast verschlafen hätte, schon überhaupt. Sein Kommentar zum Zehnjährigen lautete: „Zehn Jahre? Das ist doch kein Jubiläum. Fünfzig Jahre – DAS ist ein Jubiläum!“
Lieber Hajo, in vierzig Jahren bist Du 94 und pfeifst „La Paloma“ durch deine dritten Zähne.
Ich selbst peile daher lieber erst einmal die nächsten zehn Jahre an. Nur Ren Dhark lebt ewig!

Freude am Lesen!
U.H.G.

 
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